22 Apr

Beerensträucher und Nachbarschaftshilfe

Am Samstag besuchten uns internationale Studierende, die sich im Rahmen des Programms Europe on Track Nachhaltigkeits-Ideen in verschiedenen europäischen Städten anschauen. Um die Umweltauswirkungen ihrer Reise auszugleichen und dabei gleich noch etwas Praktisches zu lernen, hatten sie beschlossen, uns bei einer Pflanzaktion zu helfen.

 

Wir setzten 25 Beerensträucher, darunter die Klassiker Johannis-, Stachel- und Himbeere, aber auch Japanische Weinbeeren, Jostabeeren, stachellose Brombeeren, Mini-Kiwis, Sanddorn und – die dürfen nicht fehlen – Felsenbirnen.

 

Außerdem hatten wir am Freitag 10m³ frische Erde von der städtischen Kompostwirtschaft geliefert bekommen, die allerdings auf der falschen Seite unseres Zaunes abgekippt werden musste. Also halfen die fleißigen Europareisenden und ihre Gastgeber*innen von der TU Dresden uns dabei, sie auf die richtige Seite zu bringen. Wir sagen Danke für das starke Anpacken!

 

Währenddessen pflanzten Fleißige schon Erdbeeren in das entstehende Gemeinschaftsbeet und vom Aussterben bedrohte Insektenstauden (vom Projekt Urbanität & Vielfalt) in den Blühstreifen am Zaun. Außerdem beehrte uns eine Nachbarin, die etwas von unserem vielen Löwenzahn als Medizin erntete und uns anbot, nächste Woche viele vorgezogene Kohlrabis vorbeizubringen. So kommt die Kooperation in Schwung 🙂